RootsearchRootsearch | Rootsearch http://rootssearch.net The Gedcom Project Mon, 03 Dec 2012 11:01:32 +0000 de-DE hourly 1 http://wordpress.org/?v=3.4.2 Stammbäume – zurück zu den Wurzeln http://rootssearch.net/allgemein/stammbaeume-zurueck-zu-den-wurzeln/ http://rootssearch.net/allgemein/stammbaeume-zurueck-zu-den-wurzeln/#comments Tue, 20 Nov 2012 11:55:21 +0000 Freddy Forscher http://rootssearch.net/?p=10 Der Begriff eines “Stammbaumes” ist in der Regel überall bekannt, wird aber häufig im privaten Gebrauch mit der Ahnentafel gleichgesetzt, die zum Stammbaum allerdings völlig konträr ist.
Um diese Unklarheiten aus dem Weg zu räumen, möchte ich nun den Stammbaum definieren sowie seine Erstellung erklären.

Zunächst einmal ist ein Stammbaum ein gerichteter Graph, der in chronologischer Reihenfolge alle Nachkommen einer bestimmten Person, des so genannten “Stammvaters”, darstellt.

Die Aufstellung solcher Stammbäume, sowohl von Einzelpersonen als auch von Familien, lässt sich der Genealogie, der Ahnenforschung, zuschreiben.
Vom Stammbaum spricht man allerdings nur dann, wenn der Stammvater unten steht und sich dessen Nachkommen nach oben hin immer weiter verzweigen, dem Abbild eines Baumes ähnlich. Steht der Stammvater allerdings am oberen Rand und erstreckt sich die Darstellung seiner Nachkommenschaft nach unten hin, so spricht man von einer Stammtafel.

Um einen Stammbaum erstellen zu können, bedarf es zunächst einer gründlichen Recherche. Je nachdem, wie weit in die Vergangenheit zurück gegangen werden will, kann diese erhebliche Ausmaße annehmen. Erste Anlaufstellen sind hierbei wohl zunächst die Familienstammbücher, später können auch Standesämter und die Kirchenbücher der Pfarreien zu Rate gezogen werden. In manchen Orten gibt es auch ein Ortsfamilienbuch, dem ebenfalls ganze Familienzusammenstellungen entnommen werden können. Ebenfalls hilfreich bei der Recherche sind Steuerlisten und Online-Dateien, letzere sind aber mit Vorsicht zu gebrauchen.

Ist man nun bis zum gewünschten Ahn in die Geschichte vorgedrungen, kann mit der graphischen Darstellung des Baumes begonnen werden. Dazu wird der Stammvater, also die am längsten in der Geschichte zurückliegende Person, ganz unten, gleichsam der Wurzel des Baumes, dargestellt. In der nächsten Reihe darüber werden nun dessen Kinder, wieder eine weitere Reihe darüber seine Enkelkinder usw. aufgelistet. Bei gleichrangigen Personen unterschiedlichen Alters steht die ältere Person grundsätzlich links der jüngeren. Beginnt der Baum sehr weit in der Vergangenheit, so lässt sich das Ausmaß der “Äste” in den höheren Ebenen sicherlich leicht erahnen. Um der grenzenlosen Ausbreitung entgegenzuwirken, gibt es verschieden Formen von Stammbäumen. So können weibliche Nachkommen ausgelassen werden oder die Ehegatten der Nachkommen außer betracht gelassen werden. Zudem gibt es die Variante, nur Nachkommen gleichen Namens in den Stammbaum aufzunehmen. Töcher, die demnach in eine andere Familie eingeheiratet haben, werden gestrichen, eingeheiratete Ehefrauen der Nachkommen hingegen dazugenommen.

Ein Stammbaum dient als Chronik der eigenen Familiengeschichte. An ihm lassen sich die Wurzeln der eignen Vergangenheit sehr schön darstellen. Die Auflistung in Baumform bzw. als Ahnentafel gewährt dabei einen geordneten Überblick über alle Familienangehörige. Zudem lassen sich unbekannte Familienmitglieder damit ausfindig machen und Standesämter verfügen ebenfalls über Familienstammbäume, wenn natürlich auch nur 2 bis 3 Generationen zurückgehend, um Heiraten zwischen Blutsverwandten zu unterbinden.

Artikelbild: © Anhees – Fotolia.com

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Was bringt Ahnenforschung? http://rootssearch.net/allgemein/was-bringt-ahnenforschung/ http://rootssearch.net/allgemein/was-bringt-ahnenforschung/#comments Tue, 20 Nov 2012 11:53:34 +0000 Freddy Forscher http://rootssearch.net/?p=7 Viele Menschen wollen mehr über ihre Herkunft erfahren. Sie recherchieren, um etwas über ihre Eltern, Großeltern, Urgroßeltern und darüber hinaus in Erfahrung zu bringen.Vielleicht findet man adelige Vorfahren oder ein Familienwappen.
Ahnenforschung ist für die meisten Menschen sehr interessant, aufschlussreich und absolut reizvoll. Sie kann andererseits auch böse Überraschungen, Peinliches oder tragische Fakten aufdecken. Durch Ahnenforschung fühlt man sich in die zürückliegende Zeit versetzt. Die damaligen Lebensumstände werden verständlicher und die Geschichte fassbarer. Ahnenforschung wird auch als Genealogie bezeichnet und beschäftigt sich mit dem Ausfindigmachen, Sammeln und der Auswertung von Lebensdaten früherer Familiengenerationen. Alles zusammengefügt ergibt die Familiengeschichte. Im siebzehnten Jahrhundert begannen die Evangelische und die Katholische Kirche Kirchenbücher zu schreiben. Aus diesem Grund kann Ahnenforschung meist bis zu dieser Zeit zurück gehen.

Wie fange ich Ahnenforschung an?

Der erste Schritt bei der Ahnenforschung könnte die Befragung in der Verwandtschaft sein. Oft haben Tanten, Onkel, Großeltern oder andere Angehörige noch Fotos und Schriftstücke über Vorfahren. Beim Standesamt des Ortes, in dem die betreffenden Vorfahren lebten, erhält man Auskünfte aus den geführten Personenstandsbüchern.

Landes- und Stadtarchive können eine Fülle von Informationen bieten. Dort gibt es zum Beispiel Bürger- und Musterungslisten, Übergabeprotokolle und Steuerlisten.

Für die Ahnenforschung,die in die Zeit noch vor 1876 führen soll, kann auf die Kirchenbücher zurückgegriffen werden. Dazu wendet man sich an die Pfarrämter und Verwalter der kirchlichen Zentralarchive. In den Kirchenbüchern findet sich meist der Nachweis über die Taufe, den Tag, an dem die Trauung stattfand und über den Todestag.

Im Internet sind seriöse Genealogen und unseriöse Helfer zu finden, die Unterstützung beim Erforschen von Vorfahren und dem Knüpfen von Kontakten anbieten. Es kann von Vorteil sein, Mitglied bei einer Familienforscher-Vereinigung zu werden. Viele von ihnen verfügen über Fachbibliotheken, Versammlungsräume oder informative Homepages.

Will man die eigenen Nachfahren oder die einer anderen Person darstellen, so ist der Stammbaum eine Möglichkeit dazu. Der Familienstammbaum kann schematisch oder kreativ ausgeschmückt sein. Unten als Wurzel des Baumes findet sich der Stammvater. Darüber sind die Kinder und weitere Nachfahren ersichtlich. Die jüngere gleichrangige Person erscheint weiter rechts als die ältere.

Bei der Ahnentafel werden Vorfahren und Nachfahren innerhalb einer Tafel (in Rechtecken eingerahmt) dargestellt. Die Person, um dessen Ahnen es geht, erhält die Nummer eins, der Vater die Nummer zwei, die Mutter die Nummer drei. Die männlichen Nachfahren erhalten gerade Nummern und die weiblichen Nachfahren ungerade. Bei der Ahnenforschung ist viel Sorgfalt und Ausdauer gefragt, um die Antwort auf die Frage zu finden: wo sind meine Wurzeln?

Artikelbild: © FM2 – Fotolia.com

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